Wohngeld

Wohngeld dient zur wirtschaftlichen Sicherung von Wohnraum und wird als Zuschuss gezahlt.

Dabei wird unterschieden zwischen

Mietzuschuss für den Mieter von Wohnraum und
Lastenzuschuss für den Eigentümer eines Eigenheims oder einer Eigentumswohnung.

Auf das Wohngeld besteht ein Rechtsanspruch.

Die Höhe des Wohngeldes ist abhängig von der Anzahl der Familienmitglieder, der Höhe des Gesamteinkommens aller im Haushalt lebender Personen und der Miete bzw. Belastung.

Wohngeld wird nur auf Antrag gewährt. Die erforderlichen Formulare sind bei den Gemeinde- bzw. Stadtverwaltungen oder im Landratsamt erhältlich. Außerdem können hier heruntergeladen werden.

In der Regel wird das Wohngeld für zwölf Monate bewilligt, bei Erstanträgen grundsätzlich ab dem Ersten des Monats, in dem der Antrag bei der zuständigen Wohnsitzgemeinde eingegangen ist. Nach Ablauf des Bewilligungszeitraums ist ein neuer Antrag erforderlich, der frühestens zwei Monate vor Ablauf der vorherigen Bewilligung gestellt werden kann.

Zuständig für die Beantragung des Wohngeldes ist die Wohnsitzgemeinde, die diesen melderechtlich prüft und anschließend an die Wohngeldstelle des Landratsamtes weiterleitet.

Wichtiger Hinweis

Seit 01.01.2005 sind Empfänger von sog. Transferleistungen (z. B. Arbeitslosengeld II, Hilfe zum Lebensunterhalt, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung) von Wohngeld grundsätzlich ausgeschlossen, wenn die Kosten der Unterkunft bei der Berechnung der Transferleistungen berücksichtigt worden sind. In Zweifelsfällen wenden Sie sich bitte an die Wohngeldstelle des Landratsamtes.

Weitere Infos finden Sie unter http://www.bmvbs.de/DE/BauenUndWohnen/Wohnraumfoerderung/Wohngeld/wohngeld_node

Ansprechpartner 

Edeltraud Lober Tel. 09602/79 2470

Birgit Demel Tel. 09602/ 79 2460
Martina Steppert Tel. 09602/ 79 2480